Entwicklung der Hirtenhunde und Hütehunde

Die Hirten erkannten schon sehr bald, dass diese Hunde die Ziegen, Rinder und Schafe wie Mitglieder des eigenen Rudels beschützen bzw. bewachten. Früher mussten die kleinen Viehherden von den Hunden noch vor Dieben und Wölfen geschützt werden. Als die Herden dann größer wurden, wandelt sich die Aufgabe des Hundes, denn nun mussten sie fortgelaufene Tiere zur Herde zurückführen und so entstand der Hütehund. Als die Hirten im Laufe der Zeit begannen umherzuziehen entstand die Gruppe der Treibhunde. Schwergewichtige Treibhundehunde wurden für das Beschützen der Rinder und Kleinere zum Treiben von Schafen und Ziegen eingesetzt. Mit dem Wandel der Geschichte wurden diese massigen Hunde plötzlich auch für das Militär interessant, denn die Molosser folgten ihren Herren kompromisslos und mutig auf das Schlachtfeld. Später wurden Sie dann in den Sportarenen im Kampf gegeneinander vorgeführt.

Durch die unterschiedlichen Einflüsse verschiedener Länder und Kontinente, entwickelten sich in der Gattung der Hüte- und Hirtenhunde viele verschiedene Arten, vom Riesen- und Mittelschnauzer (Deutschland), Beauceron & Berger Picard (Frankreich), Kelpie & Heeler (Australien), portugiesischer Schäferhund (Portugal) bis hin zum Collies (Großbritannien). Doch eines verbindet die Arten dieser Gattung unübersehbar miteinander, ihr grenzloser Wach- und Hütetrieb.

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ein Kommentar zu “Entwicklung der Hirtenhunde und Hütehunde”

  1. Natalie sagt:

    An Hütehunden wie z.B. dem Beauceron liebe ich die kompromislose Akzeptanz seiner Bezugsperson und dass er bei Spaziergängen von alleine erkennt bzw.bemerkt wenn er sich zu weit von dir entfernt.