Welches Hundefutter ist für meinen Hund geeignet?

Trockenfutter

Als Trockenfutter bezeichnet man extrudiertes oder kaltgepresstes Hundefutter, das in Kroketten verschiedener Größen und Formen beziehungsweise als Pellets angeboten wird. Bei dieser Futtervariante handelt es sich zumeist um Alleinfutter, dem keine weiteren Komponenten hinzu gefügt werden sollten, da die enthaltenen Inhaltsstoffe bereits im idealen Verhältnis zusammen gestellt wurden. Ein Trockenfutter, das einen Feuchtigkeitsgehalt von mindestens 25% aufweist, wird als halbfeuchtes Futter bezeichnet. Die Verdauung von Trockenfutter benötigt die meiste Zeit und es sollte immer genügend Frischwasser zur Verfügung stehen.

Nassfutter

Als Nass- oder auch Dosenfutter wird abgekochte und in Dosen konservierte Hundenahrung bezeichnet. Der Feuchtigkeitsgehalt liegt bei ca. 50-90%. Auch diese Form von Hundefutter ist aufgrund ihrer idealen Zusammensetzung meist als Alleinfutter konzipiert.

Beide Futterarten gibt es in zahlreichen Sorten sowie mit unterschiedlichen Zusatzstoffen für diverse gesundheitliche Besonderheiten.

Frischfutter

Bei Frischfutter handelt es sich um individuell zubereitete Mahlzeiten für den Hund. Man kann dabei sowohl selbst einzelne Komponenten wie verschiedene Getreide-, Gemüse- und Obstsorten sowie Fleisch und Knochen zusammen stellen, als auch fertige Mischungen in unterschiedlichen Zusammensetzungen kaufen. Der Begriff des Frischfutters umfasst dabei Rohfutter und Gekochtes gleichermaßen. Nahrungsergänzungsmittel sind bei dieser Fütterungsart selbst nach dem speziellen Bedarf eines Hundes hinzu zu fügen.

Die Größe der Mahlzeiten ist in jedem Fall nach dem individuellen Energiebedarf zu ermitteln.

Die Auswahl des im Einzelfall geeigneten Futters sollte danach erfolgen, welches der Hund am besten verträgt. Kriterien, um dies beurteilen zu können, sind beispielsweise ein gesundes Erscheinungsbild der Haut und des Haarkleides, saubere Zähne und kaum Geruch aus dem Maul, kaum Verdauungsgeräusche und keine Blähungen. Der Kotabsatz sollte regelmäßig ein- bis zweimal täglich in fester Konsistenz erfolgen. An der Menge des Kotabsatzes in Relation zur Körpergröße und Fütterungsmenge kann erkannt werden, wie umfangreich der Hund die Inhaltsstoffe seines Futters verwerten kann. Optimal ist, dass möglichst kleine Mengen wieder ausgeschieden werden.

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