Hunde-Blog
Hundeerziehung: Schlechte Angewohnheiten

Hundeerziehung erfordert viel Geduld, aber auch eine gewisse Konsequenz, insbesondere wenn es gilt dem Hund seine schlechten Angewohnheiten abzugewöhnen.

Ein typisches Fehlverhalten des Hundes ist es, wenn er anfängt zu bellen oder zu jaulen, sobald er allein im Haus ist. Manch ein Hund beginnt auch gerne damit, einige Möbel oder sonstige Einrichtungsgegenstände zu zerbeißen. Häufig sind solche Hunde schlichtweg unterfordert und gelangweilt. In solch einem Fall sollte man sich unbedingt mehr mit seinem Haustier beschäftigen. Beispielsweise könnten längere Spaziergänge helfen genauso wie mehr Arbeit oder Sport mit dem Hund. Hierbei sollte man unbedingt auch auf die rassespezifischen Bedürfnisse seines Lieblings eingehen. So haben Jagdhunde logischerweise andere Bedürfnisse als Hütehunde.

Schlechte Angewohnheiten bei Hunden kommen natürlich nicht von ungefähr. Mit einer korrekten Erziehung kann man den meisten Problemfällen vorbeugen. Gerade Anfänger sollten sich daher schon bevor sie sich ihre Hunde kaufen, eingehend mit Hundeerziehung beschäftigen und auch das eine oder andere Fachbuch zu diesem wichtigen Thema lesen.

 

 
Entwicklung der Hirtenhunde und Hütehunde

Die Hirten erkannten schon sehr bald, dass diese Hunde die Ziegen, Rinder und Schafe wie Mitglieder des eigenen Rudels beschützen bzw. bewachten. Früher mussten die kleinen Viehherden von den Hunden noch vor Dieben und Wölfen geschützt werden. Als die Herden dann größer wurden, wandelt sich die Aufgabe des Hundes, denn nun mussten sie fortgelaufene Tiere zur Herde zurückführen und so entstand der Hütehund. Als die Hirten im Laufe der Zeit begannen umherzuziehen entstand die Gruppe der Treibhunde. Schwergewichtige Treibhundehunde wurden für das Beschützen der Rinder und Kleinere zum Treiben von Schafen und Ziegen eingesetzt. Mit dem Wandel der Geschichte wurden diese massigen Hunde plötzlich auch für das Militär interessant, denn die Molosser folgten ihren Herren kompromisslos und mutig auf das Schlachtfeld. Später wurden Sie dann in den Sportarenen im Kampf gegeneinander vorgeführt.

Durch die unterschiedlichen Einflüsse verschiedener Länder und Kontinente, entwickelten sich in der Gattung der Hüte- und Hirtenhunde viele verschiedene Arten, vom Riesen- und Mittelschnauzer (Deutschland), Beauceron & Berger Picard (Frankreich), Kelpie & Heeler (Australien), portugiesischer Schäferhund (Portugal) bis hin zum Collies (Großbritannien). Doch eines verbindet die Arten dieser Gattung unübersehbar miteinander, ihr grenzloser Wach- und Hütetrieb.

 

 
Was ist zu beachten beim Umgang mit anderen Hunden?

Bei der Begegnung mit anderen Hunden solltet ihr erst mal darauf achten was der Besitzer des anderen Tieres macht, lässt er seinen Hund von der Leine, dann ist das ein Zeichen das alles OK ist, wenn er jedoch sein Tier an der Leine behält dann tut er das nicht grundlos und ihr solltet es erst einmal auch nicht tun, bevor Ihr abgeklärt habt ob es möglich bzw. erwünscht ist.

Die Begrüßung des anderen Hundes sollte nicht ungestüm sein, ein langsames herantasten ist erforderlich, um das Verhalten zu testen, wie sich die beiden Hunde verstehen, denn nicht jeder Hund ist seinen Artgenossen gegenüber wohlgesonnen. Manche Hunde deuten aufdringliches Verhalten als Angriff und werden auch dementsprechend negativ reagieren. Wenn Ihr mitbekommt, dass das der Fall ist solltet Ihr es nicht darauf anlegen.

 


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