Hundekrankheiten


Hüftgelenksdysplasie – Hüftdysplasie beim Hund

Züchter die eine Leistungszucht betreiben haben Angst vor der Diagnose Hüftdysplasie (HD), was eine Fehlentwicklung der Hüfte bedeutet. Symptome sind bei dieser Hunde - Krankheit nur sehr schwer festzustellen. Doch sehr markant für Hüftgelenksdysplasie ist eine geringe Aktivität (wenig Lust auf Spielen und Spaziergänge) des Tieres, der Bewegungswinkel des Hüftgelenks ist eingeschränkt und es kann spontane Lahmheit eintreten. Unter diesen Symptomen und bei einer positiven Diagnose auf mittleren oder schweren HD, sollte keine übermäßige Beanspruchung des Hundes mehr erfolgen, um die Gelenke zu entlasten.

Eine Diagnose kann nur von einem Tierarzt über eine qualitative Röntgenaufnahme erstellt und ausgewertet werden. Hüftdysplasie ist überwiegend eine genetisch bedingte Hundekrankheit, aber auch falsche Ernährung und eine dauerhaft schlechte Haltung können ihren Teil dazu beitragen. Da genetische Vererbung eine große Rolle spielt, ist bei vielen Zuchtverbänden HD Freiheit die Voraussetzung für eine Zuchtzulassung.

Vorbeugend und zur Verhinderung des weiteren Fortschreitens der Krankheit sollten auf richtige Ernährung (zusätzlich knochenaufbauende Futtermittel) und wenig Sport (Belastungen vermeiden) Wert gelegt werden. Eine eventuelle, zusätzliche Maßnahme könnte die Physiotherapie sein, um die Oberschenkelmuskulatur & Beckenmuskulatur aufzubauen und somit das Hüftgelenk zu entlasten.

 

 
Bandwürmer – Bandwurmbefall

Bandwürmer sind Endoparasiten, die sehr Anpassungsfähig sind. Die Bandwürmer leben als Parasiten im Darm des Hundes, sie haften sich durch Saugnäpfe im Darm fest und nehmen schon durch die Verdauungsenzyme des Wirts Nährstoffe direkt durch die Haut auf. Die Bandwurmeier können von anderen Hunden oder Menschen aufgenommen werden und dienen somit als Zwischenwirte. Hier können die Bandwürmer dann in verschiedene Organe eindringen. Aufgrund der vielen Gesundheitsrisiken empfiehlt es sich eine Entwurmung alle 3 – 6 Monate. Es gibt mehrere Arten von Bandwürmern: Kleiner Hundebandwurm(Echinokokkose); Kürbiskernbandwurm & Taeniose…

 
Flöhe - Flohbefall

Trotz einer sehr fortgeschrittenen Entwicklung und ständig neu erfundenen Mitteln gegen Flöhe konnte diese Krankheit nie vollständig bekämpft werden konnten. Beim Hund kommen diese Parasiten (Flöhe) sehr häufig vor. Sie leben auf der Haut bzw. im Fell des Hundes und ernähren sich vom Blut. Da Flöhe sehr viele Eier legen, besteht eine schnelle Verbreitungsgefahr, denn die Puppen bzw. Larven entwickeln sich innerhalb weniger Wochen. Die Krankheitsanzeichen machen sich darin bemerkbar, dass sich der Hund mehrmals hintereinander in Fell beißt. Da es auch Hunde gibt die gegen Flöhe allergisch sind, kann es bei diesen Hunden zu Juckreizen und im schlimmsten Fall zu schwerwiegenden Hautentzündungen kommen. Um eine Diagnose auf Flohbefall durchführen zu können, sollten Sie Ihren Hund mit einem feinen Kamm regelmäßig kämmen, denn so werden Flöhe oder Flohkot (rötlich auf feuchten Papier) entdeckt. Ein großer Flohbefall kann zu einer Blutarmut führen. Wie können Sie Flöhe bekämpfen, indem Sie wirksame Mittel wie Kiltix, Program oder Advantage verwenden, die keine Nebenwirkungen auf Ihren Hund haben. Hierbei ist wichtig das Sie das Tier über einen längeren Zeitraum (ca.6 Monate) behandeln, hingegen ist bei Tieren mit Flohallergien eine lebenslange Behandlung notwendig.

 
Leptospirose
Die Infektionskrankheit Leptospirose wird durch den Erreger Leptospira ausgelöst. Zu finden sind Leptospiren  im Urin kranker Hunde sowie bei Ratten und Mäusen. Markante Anzeichen für diese Infektionskrankheit sind Nierenentzündung, Blutarmut, Fieber, Erbrechen, Schwäche, Durchfall und Austrocknungen. Um den Zustand des Hundes zu analysieren, muss eine Blut- oder Urinuntersuchung durchgeführt werden, um die richtige Therapie auszuwählen. Leptospirose kann durch den Einsatz von Antibiotikum oder einer Infusion behandelt werden. Um vorzubeugen und die Infektionskrankheit nicht erst ausbrechen zu lassen, empfiehlt sich eine Impfung in der 8., 12., und 16. Lebenswoche, danach sollte die Impfung alle 12 Monate wiederholt werden.

 

 
FSME - Borreliose

Die Infektionskrankheit Borreliose wird durch das Bakterium borrelia burgdoferi ausgelöst. Die Übertragung erfolgt meistens durch den Holzbock (Zeckenart). Vom Zeckenstich bis zur Infektion können bis zu 24 Stunden vergehen. Die Krankheitsanzeichen wie Fieber und Lahmheiten können oft erst Monate später auftreten. Besteht ein Verdacht auf Borreliose, kann nur eine Blut- oder Gewebeuntersuchung Gewissheit geben. Bestätigt sich der Verdacht auf Borreliose sollte eine Antibiotika Therapie durchgeführt werden. Vorbeugend gegen Borreliose sind Impfungen, die zweimal im Abstand von vier Wochen und danach 1 x jährlich durchgeführt werden können.

Die Ansteckende Hirnhautentzündung (FSME = Frühsommer - Meningoenzephalitis) ist eine Erkrankung die durch den FSME Virus durch Stiche einer infizierten Zecke übertragen. Eine Diagnose kann nur über die Untersuchung des Blutes oder des Hirnwassers gestellt werden. ausgelöst wird. Die Anzeichen sind grippeähnliche Symptome, Überregbarkeit, Zuckungen, gestörte Bewegungskoordination, Kopfschiefhaltung, Krämpfe und Lähmungen, wobei bei vielen die von der Infektion betroffen sind keine Krankheitszeichen auftreten. Der

 
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